Interview mit CocktailBote

CocktailBote aus Teltow liefert dir deine Cocktails in praktischen Boxen zum Selbermixen direkt nach Hause. Inklusive Anleitung und weiteren kleinen Gadgets für bis zu 20 Cocktails.

Hallo Marlon, was verbirgt sich hinter dem Startup mit dem Namen CocktailBote? Wie kam es zur Idee und welche Personen stecken dahinter?

Marlon Behringer:

Hallo, danke für die Gelegenheit, dass wir, vier Berliner Studenten (Marlon, Nils, Joschka, Jannik) unser Startup Cocktailbote auf eurer Plattform vorstellen dürfen. Bei unserem Startup geht es um Cocktailboxen, welche zu euch nachhause geliefert werden. Die Boxen beinhalten alle Zutaten und viele kleine Gadgets (Anleitung, Strohhalme, Glasmarkierer, usw.) für 10/15/20 Cocktails, damit du dir und deinen Freunden zuhause einen individuellen Cocktail mixen kannst. Dafür musst du nicht extra einkaufen und kannst den Cocktail je nach Belieben stärker, süßer oder exotischer machen. Und glaubt uns, das Mixen ist das eigentliche Highlight am Abend. Wer wollte denn nicht schonmal Barkeeper spielen? Das nötige Zubehör wie Ausgießer, Barmaß, Küchentuch und Cocktailshaker findest du auch bei uns und kann als Starterkit zu jeder Box dazu bestellt werden.

Die Idee kam spontan in der Halbzeit eines Champions-League-Spiels. Wir hatten eine Werbung gesehen, bei der die Dortmund-Spieler sich auf dem Spielfeld Cocktails mixten. Beim Googlen stellte sich die Werbung als Werbung für Gartenmöbel heraus. Wir fanden die Idee von eigenen Cocktail Starterkits zum Selbermixen jedoch so gut, dass wir sie seither verfolgten.

 

Wie lief der Gründungsprozess und mit welchen Hürden musstet ihr bis jetzt umgehen?

 

Marlon Behringer: Der Gründungsprozess war recht langwierig und kompliziert. Die Cocktailboxen mussten designt und kalkuliert werden, die Inhalte abgesprochen und die Unternehmensform gefunden werden. Eine der größten Hürden stellte das Zeitmanagement dar. Neben Hobbies, Freunden, Familie, Uni und Klausuren durften Abschlussarbeiten und Nebenjobs selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Neben dem Zeitmanagement mussten auch alle rechtlichen Rahmenbedingungen und Kosten geklärt werden. Letztendlich hat unser Startup nahezu ein Jahr Vorbereitung benötigt, bis wir letztendlich an den Start gehen und unseren ersten Boxen verkaufen konnten.

CocktailBote
kurz gefasst!

Bilder: CocktailBote

Es gibt doch sicherlich schon Wettbewerber? Was kann CocktailBote besser?

Marlon Behringer: Klar gibt es ähnliche Produkte. Jedoch ist Cocktailbote aktuell einzigartig, da keiner der anderen Anbieter sich auf Geburtstagspartys oder größere Events spezialisiert hat. Der größte Vorteil von Cocktailbote ist der Preis sowie das Barkeeper-Gefühl. Zum Einen gibt es bei uns Cocktailboxen ab 3,49€ pro Cocktail. Zum Anderen kann jeder sich seinen Cocktail selbermixen und nach Belieben etwas stärker oder fruchtiger machen. Des Weiteren achten wir darauf möglichst nachhaltig einzukaufen und nur qualitativ hochwertige Marken wie Absolut, Bacardi oder Monin Sirup zu verwenden. Das lästige Einkaufen spart man sich als Nebeneffekt natürlich auch.

cocktailbox
cocktailbote

»Wenn ihr an die Idee glaubt und eventuell schon das ein oder andere positive Feedback bekommen habt, dann ist der Versuch daraus ein Geschäft zu machen allenfalls lohnend...«

Marlon Behringer

Konntet ihr auf Unterstützungsangebote in der Region (Brandenburg) zurückgreifen?

Marlon Behringer: Wir haben das Startup Center der TH Wildau kontaktiert und dort viel Feedback, Anregungen und auch Motivation aufnehmen können. Der Austausch war immer einfach und produktiv! Da unser Startup jedoch auch mit Alkohol in Verbindung gebracht wird, stehen uns leider nahezu keine Ansprüche auf Förderung zu. Lediglich die Kommunikation mit lokalen Großhändlern und Getränkeherstellern wurde aufgebaut.

 

Gibt es etwas, das Ihr anderen Gründer*innen auf den Weg geben möchtet?

Marlon Behringer: Wir denken, dass es vor allem auf das Durchhaltevermögen ankommt. Eine Gründung kann sehr langwierig sein und auch viele Ressourcen vor allem nervlich in Anspruch nehmen. Wenn ihr an die Idee glaubt und eventuell schon das ein oder andere positive Feedback bekommen habt, dann ist der Versuch daraus ein Geschäft zu machen allenfalls lohnend. Und wenn es dann so weit ist, weiß man ganz genau was man geschaffen hat. Egal wie positiv oder negativ der Start des eignen Unternehmens verläuft: „Es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen“ und die gesammelten Erfahrungen werden euch in vielen Situationen weiterhelfen.

Interview geführt im Juni 2022 mit Marko Berndt

Bildmaterial: CocktailBote

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